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Angehende Produktdesigner aus Selb studieren im englischen Stoke-on-Trent

 

Pressefoto

Auf dem Bild hintere Reihe v.l.n.r. die betreuenden Lehrkräfte Bernd Rössler (Design) Evan Weyrauch
(Teaching Assistant Englisch) Ingrid Fink (Sprachen/Englisch)
vordere Reihe: Stefanie Iftner, Romina Vogel, Kenny Müller, Annika Mühltaler, Fiona Mohr.

 

Die Staatliche Fachschule für Produktdesign Selb nimmt im Schuljahr 2016/17 erstmals am Förderprogramm Erasmus+ der Europäischen Unionteil. Unter dem Slogan „We design Europe“ ermöglicht das Programm der
Fachschule angehenden Produktdesignern einen Bildungsaufenthalt im europäischen Ausland.

Internationale Berufserfahrungen sind bei Produktdesignern ein bedeutender Teil des beruflichen An- forderungsprofils. Produktdesign ist heute eine global vernetzte Disziplin; vielfach ist auch in deutschen Unternehmen die Arbeitssprache in den Designabteilungen Englisch. Auslandsaufenthalte während der beruflichen Ausbildung stellen deshalb eine hervorragende Möglichkeit dar, internationale Berufserfahrung
zu sammeln und gleichzeitig auch die sprachlichen Fähigkeiten zu vertiefen.

Im Rahmen der Leitaktion „Lernmobilität für Einzelpersonen“ werden ab Februar 2017 fünf Schüler der Fachschule für Produktdesign einen mehrwöchigen (19.02.-01.04.2017 ), aus EU-Mitteln geförderten Aufenthalt in England absolvieren.

Partner der Fachschule in Selb ist dabei die Staffordshire University im mittelenglischen Stoke-on-Trent. (Grafschaft Staffordshire) Die Schüler werden dort für sechs Wochen als Gaststudenten in den Bereichen Transportationdesign, Produktdesign und Grafikdesign mitarbeiten und mitlernen.

Das englische Stoke-on-Trent und das bayerische Selb passen gut zueinander - denn beide Städte und Regionen prägt eine ähnliche Geschichte - einst ein Zentrum der mittelenglischen Keramikindustrie mit großen Unternehmen von ebensolcher Bedeutung, musste man sich nach deren Niedergang als Wirtschaftsregion neu definieren. Man ist sich also nahe in Stoke und in Selb und kann viel von einander lernen.

Das Zustandekommen der Kooperation ist auch dem Team des Porzellanikons Selb und ganz besonders seinem Direktor Wilhelm Siemen zu verdanken; der Verknüpfungen aufgebaut und persönliche Kontakte hergestellt hat.

Im wechselseitigen Austausch werden 2018 zuerst Dozenten und danach eine Gruppe von Studenten aus England nach Selb kommen um hier - speziell im Bereich des Transportationdesign und Claymodelling - mitzuarbeiten.

Alle Beteiligten hoffen auf eine dauerhafte Kooperation und eine lebendige Partnerschaft -

Brexit hin oder her.