„Minivan? SUV? … What follows?“

Zwei Wochen lang beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2 BFS 1 3D intensiv mit professionellem Claymodelling. Im Rahmen des Ford-Workshops entwickelten sie eigene Fahrzeugkonzepte und setzten diese anschließend als Claymodelle im Maßstab 1:7 um.

Geleitet wurde der Workshop von Olaf Riedel, der 2012 selbst seinen Abschluss an unserer Schule gemacht hat und heute im Designbereich von Ford tätig ist. Mit großer Ruhe, Geduld und Professionalität begleitete er die Schülerinnen und Schüler durch den gesamten Gestaltungsprozess. Dabei wurde erneut deutlich, wie stark ein praxisnaher Workshop die fachliche und gestalterische Entwicklung der Jugendlichen beschleunigen kann.

Die Aufgabenstellung lautete:

„Minivan. SUV. What follows? – Show us the next big movement in the automotive industry!“

In den 1980er-Jahren prägten Stufenhecklimousinen das Straßenbild, später folgten Kombis und heute dominieren SUVs. Doch welche Fahrzeugart kommt als Nächstes?

Die Schülerinnen und Schüler sollten sich als zukünftige Autokundinnen und Autokunden überlegen, welche Anforderungen sie an ein Fahrzeug haben und welche Mobilitätskonzepte künftig gefragt sein könnten. Dabei mussten die Entwürfe nicht vollständig futuristisch sein. Auch die Neuinterpretation einer Limousine, eines Coupés oder einer anderen klassischen Fahrzeugform war möglich.

Wichtige Voraussetzungen waren vier Räder sowie realistische und zum Konzept passende Fahrzeugproportionen. Länge, Breite, Höhe und Radstand mussten im Maßstab 1:7 schlüssig umgesetzt werden. Eine Orientierung an der vielseitigen Ford-Designsprache war erwünscht, gleichzeitig sollten eigenständige und innovative Fahrzeugkonzepte entstehen.

Von den ersten Skizzen über die Ausarbeitung der Proportionen bis hin zum fertigen Claymodell durchliefen die Schülerinnen und Schüler einen professionellen Designprozess. Einige Modelle wurden zusätzlich durch individuell gefertigte 3D-Druckteile ergänzt.

Erfolgreiche Abschlusspräsentation

Zum Abschluss des Workshops präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen und Modelle vor zwei Führungskräften aus dem Ford-Designbereich.

Zu Gast waren Marco Merzmann, einer der beiden fachlichen Vorgesetzten der Clay- und Fräsabteilung, sowie Daniel Di Vora, Abteilungsleiter für Clay, Fräsen und Werkstätten.

Die vielfältigen Fahrzeugkonzepte und die hohe Qualität der entstandenen Claymodelle hinterließen einen beeindruckenden Eindruck. Die Schülerinnen und Schüler zeigten kreative, eigenständige und teilweise überraschende Antworten auf die Frage, wie das Automobil der Zukunft aussehen könnte.

Ein großer Dank gilt Olaf Riedel für die hervorragende Betreuung sowie Marco Merzmann und Daniel Di Vora für ihren Besuch, das Interesse an den Arbeiten und den wertvollen fachlichen Austausch.