Die Designabteilung von Mercedes-Benz aus Sindelfingen ist bei uns zu Gast an der Fachschule für Produktdesign in Selb – und wir tauchen gemeinsam in das Thema „Wasserwelten“ ein.
Mit starken Skizzen, ersten Konzeptideen und grob angelegten Volumenmodellen aus Clay sind wir in diese intensive Workshop-Woche gestartet. Bereits hier zeigt sich der besondere Mehrwert eines solchen Praxisformats: Unsere Schülerinnen und Schüler erleben den kompletten kreativen Prozess – von der Idee über die räumliche Übersetzung bis hin zur professionellen Modellumsetzung – direkt riesigem Support aus der Industrie. Entkoppelt vom regulärem Unterricht mit vollem Fokus auf ihr Modell.
Unterstützt werden wir im 3D-Claymodellieren von Yannik Braitmaier (Claymodeller), der seine Expertise auch an Designstandorten wie Pforzheim und Budapest weitergibt. Das Arbeiten mit Clay schärft nicht nur das Formverständnis, sondern vermittelt ein unmittelbares Gefühl für Proportion, Spannung und Oberfläche – Kompetenzen, die im Produkt- und insbesondere im Transportation Design unverzichtbar sind.
Die Woche vergeht wie im Flug!
Doch damit nicht genug: In der kommenden Woche geht es digital weiter. Gemeinsam mit Maxim Kimmerle (3D Automotive Artist) werden die analogen Modelle im 3D-Programm Blender weiterentwickelt, präzisiert und optimiert. Genau diese Verbindung aus händischer Modellarbeit und digitaler Ausarbeitung macht den Workshop so wertvoll – unsere Studierenden lernen, zwischen analogem Denken und digitaler Umsetzung souverän zu wechseln.
Solche Kooperationen zeigen, wie praxisnah und zukunftsorientiert die Ausbildung an unserer „Produktdesignfachschule“ ist. Der direkte Austausch mit der Designpraxis, echtes Feedback aus der Industrie und das Arbeiten an realitätsnahen Aufgabenstellungen sind ein enormer Mehrwert für unsere angehenden Produktdesigner.
Wir sagen DANKE an Mercedes-Benz für die inspirierende Zusammenarbeit und die kontinuierliche Unterstützung!
Und wir freuen uns besonders, dass drei unserer Talente aus dem letzten Abschlussjahrgang inzwischen ihren Weg nach Stuttgart gefunden haben und nun selbst an den Ideen für kommende Fahrzeuggenerationen mitarbeiten können.
Genau dafür machen wir das.
