Auf Einladung des Fördervereins des Beruflichen Schulzentrums für Produktdesign und Prüftechnik Selb bot der Vortrag „Produkt- & Designtrends sowie Produktentwicklung im Bereich Tableware“ spannende Einblicke in den Weg von der Idee zum erfolgreichen Produkt.
Wie entstehen erfolgreiche Produkte? Welche Rolle spielen Design, Marktanalyse und gesellschaftliche Entwicklungen in der Produktentwicklung? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Produktdesign Selb am 11. Juni 2026 in der Aula des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums für Produktdesign und Prüftechnik in Selb. Im Rahmen einer Veranstaltung des Fördervereins des Beruflichen Schulzentrums für Produktdesign und Prüftechnik nutzten sie gemeinsam mit dem Kollegium sowie den Mitgliedern des Fördervereins die Gelegenheit, wertvolle Einblicke in die Praxis eines international erfolgreichen Unternehmens zu gewinnen.
Im Mittelpunkt stand die Zwiesel Fortessa AG, die sich als einer der international führenden Anbieter hochwertiger Tabletop-Produkte ganz der Tischkultur verschrieben hat. Durch die enge Zusammenarbeit mit Spitzengastronomen sowie Sommeliers der gehobenen Gastronomie entwickelt das Unternehmen Produkte, die konsequent an den Bedürfnissen ihrer späteren Anwender ausgerichtet sind und Design, Funktionalität sowie sensorisches Erlebnis auf höchstem Niveau miteinander verbinden. Dieser kontinuierliche Austausch mit Branchenprofis sorgt dafür, dass Innovationen unmittelbar aus der Praxis entstehen und eng mit den Anforderungen ihrer Zielgruppe verwoben sind.
Mit einer außerordentlich professionellen, hervorragend strukturierten und zugleich authentischen Präsentation vermittelte Dominique Rauh, Head of Professional Marketing & Product Management Zwiesel Fortessa AG, faszinierende Einblicke in die Welt eines international agierenden Unternehmens. Für die Schülerinnen und Schüler bot der Vortrag einen praxisnahen Blick hinter die Kulissen industrieller Produktentwicklung und zeigte eindrucksvoll, wie eng Produktdesign, Marketing, Marktforschung und Innovationsmanagement heute zusammenarbeiten.
Ein besonderes Highlight bildete die Vorstellung des Produktentwicklungsprozesses der Zwiesel Zwiesel Fortessa AG. Anhand der neu entwickelten Glaskollektion TRANSITION / DÉBUT, der weltweit ersten speziell für hochwertige No- und Low-Alcohol-Getränke entwickelten Glasserie, wurde der gesamte Entwicklungsprozess anschaulich nachgezeichnet – von der Analyse gesellschaftlicher Trends über die Entwicklung erster Designideen bis hin zur erfolgreichen Markteinführung. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei nachvollziehen, wie ein innovatives Produkt entsteht und welche Rolle strukturierte Entwicklungsprozesse, interdisziplinäre Zusammenarbeit und der enge Austausch mit Gastronomie, Designern und weiteren Praxispartnern dabei spielen. Besonders deutlich wurde, dass erfolgreiches Produktdesign weit über die Gestaltung hinausgeht und gleichermaßen Kreativität, Strategie, Wirtschaftlichkeit und technisches Know-how erfordert. Die Schülerinnen und Schüler erhielten wertvolle Impulse für ihre eigene gestalterische Arbeit und konnten so zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den Inhalten ihrer Ausbildung erkennen.
Der intensive Austausch zwischen Schule, Wirtschaft und interessierten Gästen machte die Veranstaltung zu einer Bereicherung für alle Beteiligten. Gerade hierin zeigt sich der besondere Mehrwert des Fördervereins des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums für Produktdesign und Prüftechnik. Durch solche Veranstaltungen gelingt es immer wieder, renommierte Referenten aus der Industrie an die Schule zu holen und einen direkten Brückenschlag zwischen Ausbildung und Berufspraxis zu schaffen.
Die Fachschule für Produktdesign bedankt sich herzlich bei Dominique Rauh für den inspirierenden Vortrag sowie beim Förderverein für die Organisation dieser gelungenen Veranstaltung. Der Förderverein leistet mit der Organisation solcher Veranstaltungen einen wertvollen Beitrag dazu, die Ausbildung an der Fachschule für Produktdesign durch lebensnahe Impulse zu komplettieren. Solche Begegnungen mit der Praxis bereichern den Schulalltag nachhaltig.
