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Adresse

Sekretariat Hauptstelle
Weißenbacher Straße 60
95100 Selb

Baustoffprüfer

Ausbildung

Ausbildung zum/zur Baustoffprüfer/-in

Berufstyp: Anerkannter Ausbildungsberuf
Ausbildungsart: Duale Ausbildung (Betrieb und Berufsschule)
Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzungen möglich

Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche

Die Ausbildung umfasst drei Schwerpunkte:

  • Asphalttechnik
  • Geotechnik
  • Mörtel- und Betontechnik

Die betriebliche Ausbildung erfolgt …

  • In Betrieben der Bauwirtschaft, z.B. Baustoffhersteller (Zement, Kalk, Gips, Zusatzmittel, Zusatzstoffe, Kies- und Schotterwerke), Transportbetonwerke, Mörtel, Estrich, Betonwaren, Fertigteile, Bauunternehmen im Hoch- und Tiefbau …
  • In Überwachungs- und Forschungseinrichtungen, B. Materialprüfanstalten der Fachhochschulen und Universitäten, öffentlichen Prüfstellen/Prüfämtern, Straßenbaubehörden
  • In Instituten, z.B. Private Baustoff- und Bodenprüfstellen

Orte der betrieblichen Ausbildung:

  • Labor
  • Baustelle
  • Gelände/Feld

Das Tätigkeitsprofil von Baustoffprüfer und Baustoffprüferinnen umfasst im Wesentlichen:

  • Das Vorbereiten und Herstellen von Proben
  • Das Prüfen und Kontrollieren der Qualität von Baustoffen, deren Ausgangsstoffe, Bauprodukte, Gebrauchseigenschaften von Böden und Recyclingmaterialien
  • Das Kontrollieren und Bewerten von Arbeitsergebnissen
  • Das Anwenden von Regelwerken
  • Zunehmend werden in Prüflaboren Routinearbeiten automatisiert. Daher verschieben sich die Tätigkeiten immer weiter zum Beobachten, Überwachen, Verarbeiten und Interpretieren von Daten

Unterrichtsorganisation an der Berufsschule Selb  

  • Der Ausbildungsberuf Baustoffprüferin/Baustoffprüfer ist ein dreijähriger Ausbildungsberuf. Eine Verkürzung der Ausbildung ist aufgrund von diversen Abschlüssen bzw. Berufserfahrung in verwandten Berufen auf Antrag bei der zuständigen IHK möglich.
  • Die Beschulung erfolgt im Blockunterricht, d.h. die Schüler der einzelnen Ausbildungsstufen (10. Jgst, 11. Jgst, 12. Jgst) besuchen die Berufsschule Selb zu den vorgeschriebenen Blockzeiten, ca. 12/13 Schulwochen pro Ausbildungsjahr
  • Die Lehr- und Lerninhalte sind in 13 Lernfelder zusammengefasst, welche den vier Bündelfächern „Bindemittel“, „Asphalttechnik“, Geotechnik“ und „Mörtel- und Betontechnik“ zugeordnet werden (siehe Jahreszeugnisse bzw. Abschlusszeugnis).
  • Der Unterrichtsstoff wird in den Fächern „Fachunterricht“ (21 Unterrichtsstunden pro Woche) sowie „Labortechnik“ (7 Unterrichtsstunden pro Woche) vermittelt. Des Weiteren umfasst der Lehrplan die Fächer „Sozialkunde“, „Deutsch“ und das Wahlpflichtfach „Englisch“ (siehe Lehrplanrichtlinien für die Berufsschulen in Bayern) sowie Religionslehre und Sport (derzeit nicht unterrichtet wg Lehrermangel)
  • Die Unterbringung der Schülerinnen und Schüler während der Blockzeiten erfolgt im Wohnheim

Anforderungen

  • Mathematische, physikalische und chemische Grundkenntnisse, Technisches Verständnis
  • Sorgfalt, Genauigkeit sowie Verantwortungsbewusstsein
  • Teamfähigkeit
  • Zum Durchführen, Berechnen, Auswerten und Bewerten von physikalischen, chemischen Versuchen und Prüfungen